AMPS: NH90 der Bundeswehr erhalten neues Selbstschutzsystem
Parallel dazu wurden ähnliche Systeme für die Regierungsmaschinen des Typs A350 bei Lufthansa Technik beauftragt. Diese Entscheidungen wurden zuvor durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages genehmigt. Mit Regierungsflieger bezeichnet das Beschaffungsamt die drei Passagierflugzeuge A350, die mit einer Spezialausstattung zum Transport von Personen aus dem parlamentarischen Raum, IviBet Offizielle Website zum Truppentransport oder zum Transport von Schwerverwundeten eingesetzt werden. Ebenfalls zum Selbstschutz von Luftfahrzeugen kann die Bundeswehr eine Rahmenvereinbarung über die Beschaffung von sogenannten Scheinzielen abschließen.
Redetempo und Füllwörter der deutschen Politiker
Juni 2025 ein Vertrag zur Beschaffung und zum Serieneinbau von Directed Infrared Countermeasures-Systemen für die Luftfahrzeuge des Typs A400M der Luftwaffe geschlossen werden. Damit wird das Selbstschutzsystem des Transportflugzeugs gegen moderne Lenkflugkörper erweitert und somit der A400M auch für die Landes- und Bündnisverteidigung verbessert. Die erforderlichen knapp 760 Millionen Euro werden über das Sondervermögen und den regulären Verteidigungsetat finanziert. Juni 2025 die Beschaffung von Joint Strike Missiles für die F-35, Täuschkörper für Luftfahrzeuge der Bundeswehr, die Serieneinrüstung von Selbstschutzsystemen in die A400M-Flotte sowie die Vorbereitung einer Eurofighter-Weiterentwicklung gebilligt. Die optronischen Lösungen von HENSOLDT bieten fortschrittliche Bildgebungs- und Zielerfassungsfunktionen.
Das erste Transportflugzeug vom Typ C-130J, auch bekannt als Super Hercules, soll bis 2028 mit einem solchen Selbstschutzsystem ausgestattet werden. Die benötigten Haushaltsmittel wurden gemäß Maßgabebeschluss des Haushaltsausschusses des Bundestages bereits am 10. Zusammen mit den Airbus A400M und Hercules C130J stehen dann für Flüge in Einsatz- und Bedrohungsgebiete bedarfsgerechte Transportlösungen für jeden Einsatzzweck zur Verfügung.
Airbus DS EBS liefert Selbstschutzsysteme für Hauptkampfpanzer an Qinetiq
Unsere Selbstschutzsysteme nutzen fortschrittliche Sensoren zur Erkennung einer Vielzahl von Bedrohungen, darunter infrarotgelenkte Raketen, Laser-Entfernungsmesser, Zielmarkierer und radargestützte Angriffe. Diese Systeme ermöglichen eine frühzeitige Erfassung, sodass Luftfahrzeuge Gegenmaßnahmen wie Infrarot-Täuschkörper und Störtechnologien einsetzen können, um eingehende Bedrohungen zu umgehen und zu neutralisieren. Diese Systeme lassen sich exakt an individuelle Einsatzanforderungen anpassen, um den erforderlichen Schutz zu bieten – sei es im militärischen Einsatz oder im zivilen Bereich. Dank eines modularen Designs und einer breiten Palette kompatibler Teilsysteme gewährleisten sie, dass Piloten und Besatzungen in den anspruchsvollsten Szenarien optimal geschützt sind, was sowohl die Überlebensfähigkeit als auch den Erfolg von Missionen verbessert. Infrarotbasierte Warnsysteme erfassen herannahende Raketen bereits aus großer Entfernung, ermöglichen eine frühzeitige Warnung und unterstützen den präzisen Einsatz von Gegenmaßnahmen. Diese fortschrittlichen Systeme bieten eine exakte und effektive Abwehr von Raketenbedrohungen und erhöhen den Gesamtschutz von Luftfahrzeugen.
Aus Sicht des Heeres soll es sich hierbei um ein reines Selbstschutzsystem handeln, das losgelöst von vernetzten Systemen operiert und vollautomatisch die Plattform vor der Bedrohung durch Mini- und Mikro-UAS schützen soll. In der aktuell angestrebten Form gibt es keine Anbindung an die bodengebundene Luftverteidigung und auch keine Einbindung in die Fliegerabwehr aller Truppen. Dieses geforderte Selbstschutzsystem richtet sich gegen die Bedrohung durch UAS Class I, im Wesentlichen in der Unterkategorie der Mini- und Mikro-UAS, sowohl einzeln als auch in Gruppen, und in unmittelbarer Umgebung des jeweiligen Systems.
Die Komplexität der Anforderungen an Sensoren und Effektoren verhindert derzeit eine zügige technische Lösung mit einem „one size fits all“-Ansatz. Neben einer Anpassung der vorhandenen Bordbewaffnung, hier sei das „Fliegerabwehr-Maschinengewehr“ erwähnt, kommen auch Zielassistenten für Handwaffen, „Jammer“ oder auch tragbare Kofferlösungen in Frage. Die technischen Lösungsräume gilt es der jeweiligen Plattform zuzuordnen, um so ein geeignetes Wirkmittel zu erhalten. Neben den bereits erwähnten Kategorien kommt es auch auf den Schutz der Plattformen in einsatzwichtigen Räumen an. Hiermit sind der einsatznahe Verfügungsraum, Versorgungsräume, Feuerstellungsräume etc. gemeint.
- Mithilfe dieser Systeme können Schiffe Bedrohungen erkennen, abfangen, identifizieren und lokalisieren – und profitieren dabei vom notwendigen Selbstschutz.
- Selbstschutzsysteme für C-390 für ein europäisches NATO-Land und einen weiteren Kunden zu liefern.
- Das Flugzeug ist gegliedert in eine Regierungsvollkabine und einen Raum für mitfliegende Delegationen.
- Seit dem ersten Einsatz gepanzerter Fahrzeuge auf dem Gefechtsfeld hat sich ein andauernder Wettlauf zwischen Verteidigung und Angriff etabliert – insbesondere im Zusammenhang mit Panzerabwehrraketen (ATGMs).
Die DIRCM-Technologie funktioniert, indem sie den Suchkopf eines anfliegenden Lenkflugkörpers mit gezielten Störcodes ablenkt. Dies geschieht durch die Übertragung von Jam Codes, die den Lenkflugkörper vom Ziel ablenken und somit die Sicherheit der Flugzeuge erhöhen. Die sechs deutschen Super Hercules sind Teil einer binationalen taktischen Lufttransportstaffel, beheimatet im Evreux/Frankreich. Diese Kategorie stellt eine große Herausforderung dar, da sich auf den Gefechtsständen des Heeres die unterschiedlichsten Plattformen befinden.
Mit der Unterzeichnung des Vertrags beauftragte das Beschaffungsamt der Bundeswehr die Entwicklung und Integration dieser Systeme beim US-amerikanischen Unternehmen Lockheed Martin. Für die drei Regierungsflieger des Typs A350 wurde die Integration der DIRCM-Systeme an den Hauptauftragnehmer Lufthansa Technik vergeben. Beide Projekte erhielten zuvor die Zustimmung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages.
Die Bandbreite der zu schützenden Systeme reicht hier vom Lkw bis zum Kampf- oder Schützenpanzer und schließt selbstverständlich die Gefechtsstand-Container mit ein. Durch die oben beschriebenen unterschiedlichen Möglichkeiten des Einsatzes von Mini- und Mikro-UAS fällt dem Plattformschutz in diesen führungswichtigen Einrichtungen eine besondere Bedeutung zu. Der hier verwendete Begriff „Selbstschutzsystem“ soll aus Sicht des Heeres die Abgrenzung zur Fliegerabwehr aller Truppen bzw. Hierbei wird der Selbstschutz als letzte Bastion des Schutzes, nämlich der Schutz der Plattform selbst, gesehen. EBS ist das neue Sensorhaus, ein weltweit führender Anbieter von hochwertiger Elektronik in den Bereichen Schutz, Aufklärung und Überwachung.
Als Reaktion auf diese Bedrohung wurden in der Bundeswehr vielfältige Aktivitäten beauftragt. Dazu gehört das Projekt „Erhöhung der Selbstverteidigungsfähigkeit von Landplattformen gegen Bedrohungen aus dem bodennahen Luftraum“. In diesem Projekt geht es um die Untersuchung des erweiterten Schutzes von Landplattformen jeglicher Art gegen die Bedrohung durch oben angesprochene Mini- und Mikro-UAS mit dem Ziel, dieser Bedrohung adäquat begegnen zu können. In den Kriegen und Konflikten der jüngsten Zeit hat sich gezeigt, dass Landstreitkräfte auch durch immer kleiner werdende luftgestützte Wirk- und Aufklärungsmittel aus dem bodennahen Luftraum bedroht sind. Unbemannte Luftfahrzeuge (Unmanned Aerial Systems/ UAS) jeglicher Kategorie sind heute, aufgrund der rasanten technischen Entwicklungen, eine schnell wachsende Bedrohung, gegen die es ein Selbstschutzsystem braucht.
Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Sicherheit der Besatzungen und Flugzeuge vor moderner Bedrohungstechnik zu erhöhen. Unbemannte Luftfahrzeuge (Unmanned Aerial Systems/ UAS) jeglicher Kategorie sind heute, aufgrund der rasanten technischen Entwicklungen, eine schnell wachsende Bedrohung. Oberstleutnant Ralf Kuchta aus dem Amt für Heeresentwicklung zum Sachstand der bisherigen Erkenntnisse und zukünftigen Systemanforderungen an Selbstschutzsysteme im Heer gegen aktive und passive Bedrohungen aus der Luft. Der Anbieter von Sensorlösungen HENSOLDT stellt auf der Paris Air Show 2025 in Le Bourget vom 16. Juni 2025 vor, wie das Konzept der Software-Defined Defence die Leistungsfähigkeit von Verteidigungssystemen deutlich erhöhen kann. Die Systemhäuser Diehl Defence und HENSOLDT haben eine Vertiefung ihrer Kooperation auf dem Gebiet der bodengebundenen Luftverteidigung vereinbart.
Mit der Nachrüstung der DIRCM-Systeme setzt Deutschland auf modernste Technologien, um die Sicherheit seiner Luftfahrzeuge zu erhöhen. Sowohl die militärische als auch die politische Luftfahrt profitieren von den erweiterten Schutzmaßnahmen, die den Anforderungen moderner Bedrohungen gerecht werden. Die Entwicklung und Integration der DIRCM-Systeme für die C-130J Super Hercules liegt in den Händen des US-amerikanischen Herstellers Lockheed Martin.
Danach wird das Unternehmen unter dem Markennamen “Hensoldt” auftreten, in der Tradition eines deutschen Pioniers der Sensortechnik, dessen Name für die Verbindung von Exzellenz, Innovation und Effizienz steht. Ein aktives Softkill-Schutzsystem wie MUSS wehrt Bedrohungen ab, bevor sie ein Fahrzeug treffen, indem es sie erkennt und eine “sanfte” Reaktion auf der Grundlage einer Störung oder Unkenntlichmachung des Lenkmechanismus ohne das Risiko von Kollateralschäden bietet. Es ermöglicht die präzise Erkennung und Klassifizierung von niedrig fliegenden Bedrohungen wie Drohnen und Hubschraubern – eine entscheidende Fähigkeit für moderne Luftverteidigungsmaßnahmen. Durch die Bereitstellung innovativer und zuverlässiger Lösungen bleibt HENSOLDT ein Eckpfeiler der militärischen Modernisierungsbemühungen in Deutschland und stellt sicher, dass das Heer für aktuelle und künftige Herausforderungen effektiv gerüstet ist. HENSOLDT verbessert die Einsatzfähigkeit wichtiger militärischer Plattformen wie des Schützenpanzers Puma, des Kampfpanzers Leopard 2 und der neuen Skyranger-Flugabwehrsysteme von Rheinmetall.
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